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Nach dem Torlosen Wochenende für die Panther ist beim ERCI wieder mal die Trainerfrage ausgebrochen...
Inhalt: (Klicken Sie auf den Titel für Direktsprung zum Bericht)
1. Mannschaft (DEL): Panther beißen sich an Fred Brathwaite bei der 0:4 (0:3;0:0;0:1) Heimniederlage gegen die Mannheim Adler die Zähne aus. - 04.02.10
1. Mannschaft (DEL): Undisziplinierte Panther verlieren sang- und klanglos mit 5:0 (1:0;0:0;4:0) Toren gegen die Tigers - 07.02.10
1. Mannschaft (DEL): Panther beißen sich an Fred Brathwaite bei der 0:4 (0:3;0:0;0:1) Heimniederlage gegen die Mannheim Adler die Zähne aus. - 04.02.10
(wh)Zweite Niederlage in Folge bringt die direkte Playoff-Teilnahme in arge Gefahr. Bruno St. Jacques mit Spieldauerdisziplinarstrafe. Das Fehlen von Ben Clymer wird von Spiel zu Spiel bemerkbarer.
Die Mehrzahl der 3149 Zuschauer in der Saturnarena hatten bereits nach gut fünf Minuten lange Gesichter, denn die Panther liefen ab dem Zeitpunkt einen zwei Tore-Rückstand hinterher. Zwar hatten die Panther in der 3.Minute durch Carl Corazzini die erste Chance des Spiels, die Adler-Torhüter Fred Brathwaite zunichte machte und Pat Kavanagh die abprallende Scheibe verpasste. Diese Aktion war der Weckruf für die krisengeschüttelten Adler, deren erste Offensivbemühungen gleich die erste Überzahlsituation einbrachte. Bruno St. Jacques saß auf der Strafbank, währenddessen Jamie Pollock in der 5.Minute von der blauen Linie die Scheibe auf das Tor zog und Scott King den Puck unhaltbar für ERC-Goalie Dimitri Pätzold zum 0:1 abfälschte. Ingolstadts Nr.4 anschließend wieder auf dem Eis, aber leider nur für weitere 34 Sekunden. Hauptschiedsrichter Willi Schimm (war mal wieder schlimm!) ahndete ein Vergehen wegen eines hohen Stocks und schickte den Publikumsliebling der ERC-Fans nach 5:17 Minuten mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe, aufgrund Verletzungsfolge, zum Duschen. Ganze fünf Minuten musste der ERC in Unterzahl agieren und war 36 Sekunden nach der Hinausstellung von Bruno St. Jacques unsortiert vor dem eigenen Kisterl. Gleich mehrfach stocherten die Adler die Scheibe in Richtung Tor, ehe Scott King die Lücke fand und den Puck zum 0:2 hinter die Torlinie brachte. Die restliche Unterzahl überstanden die Mannen von Bob Manno, der durch die Niederlage wieder ins Kreuzfeuer der Kritik steht, schadlos und starteten fortan selbst Angriffe auf den Adlerhorst. Dabei scheiterte in der 11.Minute Thomas Greilinger an „Krake“ Fred Brathwaite, der sensationell reagierte und mit dem linken Schoner die Scheibe abwehrte. Nachdem Dan Mc Gillis wegen Bandenchecks für nur zwei Minuten auf die Strafbank musste und sich Chris Schmidt ihm 35 Sekunden wegen eines Crosschecks seinen Mannschaftskollegen dorthin folgte, dachten viele Pantherfans einen ERC-Treffer zu bejubeln. Wer etwas dagegen hatte, war letztendlich Adler-Goalie Fred Brathwaite, der wie eine Gummiwand bei der doppelten Überzahl wirkte und die Pantherangreifer zur Verzweiflung bringt. Weiter setzte der wieder genesene Joe Motzko die Scheibe neben das Tor und Thomas Greilinger rasierte mit seinem Schuss die Torlatte. Als die Adler sich wieder komplettierten, stürmten die Panther weiter mit Mann und Maus, und war in der Defensive den Adlern ausgesetzt, die 28 Sekunden vor der Drittelsirene auf 0:3 erhöhten. Tomas Martinec setzte sich über die rechte Seite durch und versenkte die Scheibe im linken oberen Toreck.
Im 2.Drittel mussten die Panther gleich mal eine Überzahlmöglichkeit der Gäste überstehen. Hauptschiedsrichter Willi Schimm sah mit der Pausensirene nur ein Vergehen von Thomas Greilinger und keines eines Mannheimers, der Thomas Greilinger den Stock in den Rücken rammte. In jener Überzahl verhinderte Dimitri Pätzold einen weiteren Adler-Treffer, als Nathan Robinson die Scheibe auf Francois Methot querlegte und „Bauklötze staunte“ wie der deutsche Nationaltorwart mit dem Stockende die Scheibe abwehrte. Das Angriffsspiel der Panther hingegen war weniger druckvoll und mit deutlich weniger Entschlossenheit. Trotzdem gab es hochkarätige Chancen. Zuerst scheiterte Matt Hussey an Krake Brathwaite, wenig später Joe Motzko. Als die Adler aus Mannheim in der 27.Minute erneut in Überzahl agieren durften und die Scheibe ein viertes Mal die Torlinie überquerte, ertönte ein Pfiff des Referees. Der Treffer fand keine Anerkennung wegen Behinderung des Goalies im Torraum, was aber mit einer kleinen Bankstrafe gegen einen Adler erfolgen hätte müssen. Stattdessen versemmelte Mario Scalzo das 0:4 in der Folgezeit. Die Panther vor dem Knockout, aber mit der Gegenwehr im Mittelabschnitt auf Ergebniskorrektur. In den letzten fünf Minuten zeigte Fred Brathwaite mit Klassereflexen die Panther die Adler-Hakennase. So scheiterte Matt Hussey, Joe Motzko und Carl Corazzini am Mannheimer Tausendsassa, der einen Sahnetag in dem Spiel erwischte.
Im Schlussdrittel probierten es die Panther nochmals, aber die Angriffe wurden überhasteter und ungenauer vorgetragen. Nur wenige Lichtblicke gab es für Pantherstürmern, die aber immer wieder an der Mannheimer Krake scheiterten. Joe Motzko und Michael Waginger vergaben gute Möglichkeiten, auch Thomas Greilinger scheiterte am Mannheimer Goalie und konnte auch den Rebound nicht im Tor unterbringen. In der 50.Minute gab es nochmals Überzahl für die Panther, doch auch dort wurden beste Einschussmöglichkeiten von Pat Kavanagh, Tyler Bouck und Carl Corazzini vergeben. Mannheims Goalie zu stark für den besten Sturm der Liga – unvorstellbar, aber wahr! Als in der 52.Minute Michael Waginger in Penaltymanier auf Fred Brathwaite zulief und erneut scheiterte, war der Drops gelutscht, denn die Adler vollendeten einen über Tomas Martinec vorgetragenen Konter zum 0:4. Er legte die Scheibe zu Ronny Arendt ab, der die Scheibe mit einem Direktschuss neben dem rechten Pfosten ins Tor beförderte. Die Panther resignierten fortan und mussten anhand der vielen ausgelassenen Chancen und einem überragenden Goalie Fred Brathwaite anerkennen, dass die Gäste aus Mannheim das effizientere Eishockey spielten.
1. Mannschaft (DEL): Undisziplinierte Panther verlieren sang- und klanglos mit 5:0 (1:0;0:0;4:0) Toren gegen die Tigers - 07.02.10
(wh)Der einstig beste Sturm der Liga avanciert zum Rohrkrepierer der DEL – sieben Drittel und 140:12 Minuten ohne Torerfolg!. Ilpo Kauhanen feierte Debüt im ERC-Tor und verhinderte eine höhere Niederlage. Ist Headcoach Bob Manno noch der richtige Mann an der Bande???
Gut 4200 Zuschauer im Straubinger Pulverturm sahen in allen Belangen eine überlegene Heimmannschaft, die vom Anfangsbully an die „Raubkätzchen“ aus Ingolstadt unter Druck setzten und Ilpo Kauhanen im Tor der Panther mächtig einheizten. Billy Trew nagelte gleich mal auf den kürzlich verpflichteten Back-up-Goalie der Panther, doch der überstand die erste Feuerprobe im Straubinger Hexenkessel. Die Panther hielten dagegen und kamen mit Carl Corazzini und Ben Clymer zu ihren ersten Chancen, die Mike Bales im Tor der Straubing-Tigers entschärfte. Nun waren die Tigers am Drücker, schnürten die Panther im eigenen Drittel ein und kamen zum 1:0. In der 7.Minute nutzte Eris Meloche ein Zuspiel von Karl Stewart aus und ließ mit seinem Schuss Ilpo Kauhanen im Tor des ERC keine Abwehrchance. Die Panther können zwar mit einer weiteren Riesenchance durch Joe Motzko, der wieder überraschend neben Thomas Greilinger und Bobby Wren in einer Reihe spielte, aufhorchen, aber sonst konnten sich der bis dahin beste Sturm der Liga nicht großartig in Szene setzen. Stattdessen dominierten die Gastgeber und brachten mit Rene Röthke, Florian Schnitzer, Bill Trew, sowie Brian Maloney gute Chancen zu Stande, die Ilpo Kauhanen meisterliche entschärfte.
Auch im 2.Drittel sah man zunächst kein Aufbäumen vom Play-Off-Aspiraten Ingolstadt, der gerade dabei war, das 2:0 zu kassieren. Ilpo Kauhauen war auf der Höhe und neutralisierte die Situation auf seine Art. Die nächste Chance hatte Dustin Whitecotton vor dem Tor, doch Ilpo Kauhanen brachte seine Kelle dazwischen. Viele Pantherfan fragten sich, was ist mit ihren ERC los? Unentschlossen, ohne Selbstbewusstsein und ohne Pep trugen die Mannen von Trainer Bob Manno, die auf Glen Goodall und Norman Martens verletzungsbedingt, sowie Bruno St. Jacques (folge einer Spieldauerdisziplinarstrafe) verzichten mussten, vor. Harmlose Schüsschen konnten nicht das erklärte Ziel der Mannschaft sein, die in manchen Positionen in den Reihen durcheinander gewürfelt wurden. In der 27.Minute prüfte Justin Mapletoft Ilpo Kauhanen, der sensationell bei dem Schuss reagierte und noch im 2.Drittel Kopf und Kragen riskierte bei einem Vorstoß der Straubing Tigers. Noch 16 Sekunden vor dem Drittelende handelte sich Joe Motzko eine Strafe wegen hohen Stockes ein, was einige Spieler schon „frustikale Verhältnisse“ schafften. So ließen sich Ben Clymer und Pat Kavanagh in ein Gerangel ein, was seinem Team ein zusätzliche Unterzahl bedeutete.
Der Schlussabschnitt begann mit zwei Mann weniger auf dem Eis für die Gäste. Es folgte nach 49 Sekunden des 3.Drittels das 2:0 durch Karl Stewart. Die Panther überstanden zwar die restliche einfache Unterzahl, waren aber trotzdem weiter unsortiert, was das 3:0 für die Tigers nach 42:08 Minuten bedeutete. Wiederum trug sich Eric Meloche in die Liste der Torschützen ein. Ein Debakel bahnte sich an und Bob Manno brachte es nicht einmal fertig, in dieser Phase eine Auszeit zu nehmen. Zwar deuteten immer wieder Chancen der Panther auf einen Torerfolg hin, doch diese waren zu durchsichtig und nicht präzise genug, vor allem was die Zuspiele eines zusammengewürfelten „Haufen“ bedarf. Straubing schnörkellos und deren Torhungen war keineswegs gestillt. So musste in der 51.Minute ERC-Goalie Ilpo Kauhanen erneut glänzend reagieren, als Peter Flache vor ihm auftauchte und zeigte zwei Minuten später einen Supersafe gegen Jean-Philipp Morin. Das 4:0 musste der Deutschfinne dennoch hinnehmen. In der 54.Minute traf Bill Trew ins Schwarze. Die Disziplinlosigkeit der Panther wurde mit der restlichen Spielzeit noch größer, vor allem in den beiden letzten Minuten, als Thomas Greilinger und Ben Clymer sich Strafzeiten leistete. Letztere Strafzeit von Ben Clymer bedarf es der Notwendigkeit einer Unsortiertheit auf dem Eis, was das 5:0 zur Folge gewesen wäre. Leider durften die beiden Anschauungsunterricht von der Strafbank nehmen, wie man in Überzahl Tore erzielt, denn 59 Sekunden vor Ablauf der gesamten Spielzeit traf Stephan Wilhelm zum 5:0. Nach der Schlusssirene verzog sich Bob Manno sofort in die Katakomben des Pulverturms, was erahnen lässt, dass der Ingolstädter Headcoach mehr als sauer auf seine Schützlinge ist. Kann er überhaupt die disziplinlose Mannschaft mit seinen Trainerengagement noch erreichen? | |
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