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...kamen bei der 4:2 (2:0;1:2;1:0) Niederlage bei den Hamburg Freezers zu spät auf Betriebstemperatur...
Tyler Bouck’s Tore kamen zu spät. Glen Goodall nach üblen Bandencheck schwer verletzt und wird wohl für die restlichen Spiele bis Olympia ausfallen. Ben Clymer und Joe Motzko, sowie Norman Martens mussten verletzungsbedingt passen.
Unter Zugzwang kommt der ERC Ingolstadt wieder beim Kampf um die direkten Play-Off-Plätze. Zwar hatten die Panther mit Jakub Ficenec die erste Chance des Spiels, welche Freezers-Goalie Robert Göpfert in der 3.Minute auch entschärfte, aber das war es mit der Herrlichkeit der Panther auf dem Color-Line-Eis. Die Freezers nahmen entschlossen das Zepter in die Hand und gingen in der 4.Minute mit 1:0 in Führung. Mathieu Biron zog knallhart ab und Jean-Francois Fortier vollstreckte den von Dimitri Pätzold zu kurz abgewehrten Puck aus nächster Nähe. Die Panther weiter mit dem Rücken zur Wand und man konnte sich bei Dimitri Pätzold bedanken, dass die Panther nicht frühzeitig hoffungslos höher zurücklagen. Auch der Pfosten musste zwischendurch einmal für den deutschen Nationaltorwart retten. Clarke Wilm hatte in der 8.Minute den Pfosten von Pätzolds Kisterl anvisiert. Das 2:0 für die Gastgeber fiel in der 15.Minute, als die im kollektiven Tiefschlaf verfallenen Panther auf einen Pfiff des guten Unparteiischen warteten. Bei angezeigter Strafzeit gegen die Panther erkannte der Finne Matias Loppi in den Reihen der launischen Diva die Situation am schnellsten und netzte zum 2:0 für die Kühlschränke ein. Infolge mussten sich die Panther weiteren Freezers-Angriffen erwehren, die Dimitri Pätzold bei einem Schussverhältnis von deutlich 20 zu 8 für die Norddeutschen zu Nichte machte.
Auch nach dem Pausentee grüßte bei der Truppe von Bob Manno erst mal das Murmeltier und wurden mit dem 3:0 „belohnt“. Ex-Panther John Tripp wurschtelte in der 24.Minute die Scheibe in den linken oberen Winkel. Die Panther wirkten weiter wie gelähmt, die Freezers aggressiv, und zu aggressiv in der 32.Minute. Jere Karalahti quetschte ERC-Urgestein Glen Goodall übelst an die Bande, so dass er verletzungsbedingt liegen blieb. Bruno St. Jacques knüpfte sich den „Schlächter von der Elbe“ gleich vor und rächte sich für seinen Kapitän, was ihn eine kleine Bankstrafe brachte. Jere Karalahti hingegen musste sich von Hauptschiedsrichter Alfred Hascher ausgesprochenen 5+Matchstrafe verabschieden. Die Partie wurde mit 4 gegen 4 fortgesetzt, wo nach zwei Minuten Bruno „Eisenfaust“ wieder von der Strafbank zurück kam und seine Panther das 3.1 erzielten. Tyler Bouck überwand Freezers-Goalie Robert Göpfert nach Zuspiel von Pat Kavanagh in der 34.Minute. Die Panther jetzt gleichwertig und drängten auf den Anschlusstreffer, der auch noch im 2.Drittel fiel. Wiederum war es Tyler Bouck, der 12 Sekunden vor Abschnittsende die Scheibe zum 3:2 im Tor der Hamburger unterbringen konnte, zumal Carl Corazzini am starken Hamburger Goalie scheiterte.
Im letzten Drittel versuchten die Panther noch mal alles, zwangen die Gastgeber zum defensiveren Spiel, aber ohne entscheidende Durchschlagskraft. Auch das Powerplay der Panther stotterte immer wieder. Die Gastgeber um Trainer Paul Gardner waren mit ihren Kontern weitaus gefährlicher und so musste Dimitri Pätzold mehrmals Kopf und Kragen riskieren um nicht das 4:2 zu kassieren, seine Mannschaft somit weiter im Spiel hielt. In der 57.Minute waren Glück und Pech ganz nah beieinander. Neun Sekunden vor der letzten Überzahl der Panther traf Rick Girard nach Zuspiel die Latte und im Gegenzug erfolgte der Knockout der Truppe von Bob Manno. Matias Loppi passte zu Jason King quer und dieser ließ Dimitri Pätzold mit einem trockenen Flachschuss aus halbrechter Position keine Abwehrchance und er stand 4:2, was auch nach abgelaufener Spielzeit das Ergebnis bedeutete.
Breaking News: Bei Glen Goodalls Verletzung handelt es sich um eine schwere Gehirnerschütterung – anbei „GUTE BESSERUNG“ von der Pafnet-Sportredaktion! | |
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