Seit einigen Wochen wird im inFORM Sportstudio in Pfaffenhofen immer Mittwochs auch Sanda (chinesisches Kickboxen) unterrichtet. Das Training wird von der Kampsportschule Xiaolin ChanWu angeboten.
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Seit einigen Wochen wird im inFORM Sportstudio in Pfaffenhofen immer Mittwochs auch Sanda (chinesisches Kickboxen) unterrichtet. Das Training wird von der Kampfsportschule Xiaolin ChanWu angeboten.
Doch wer steckt hinter der Kampfsportschule Xiaolin ChanWu?
Leiter der Schule ist Andreas Licht, Inhaber des 6. DAN der International Wushu Sanda Federation und seit kurzem Nationaler Direktor der Landesabteilung German Wushu Sanda Association.

Doch was ist Sanda eigentlich genau? Sanda ist eine Vollkontaktsportart, deren Wurzeln aus den chinesischen Kampfkünsten stammen und ist dem Muay Thai, dem thailändischen Kickboxen, sehr ähnlich. Es enthält Schläge und Kicks, Hebel, Griffe, Würfe sowie bei einigen Wettkämpfen auch Ellbogen- und Kniestöße.
Historisch ist Sanda aus den Leitai-Kämpfen entstanden, welche wiederum das traditionelle Kung Fu als Grundstein hatten. Leitai bezeichnete eigentlich die erhöhte Kampffläche, welche man auch im heutigen Sanda wieder findet. Früher wurden Kämpfe oft bis zum Tod des Gegners ausgetragen, heute sorgt eine klare Reglementierung für faire und möglichst verletzungsfreie Wettkämpfe.

Sanda als Wettkampfsportart fristete bei uns in Deutschland bisher ein sehr überschaubares Dasein. Fast ohne Strukturen und Regelwerke war es für Kung Fu Schüler schwierig die eigenen kämpferischen Fähigkeiten zu testen. Dies zu ändern und den sportlichen Vergleich zwischen Schülern von Kung-Fu Systemen, unter möglichst realen Bedingungen, zu fördern ist eine der Ziele der Xiaolin ChanWu Kampfsportschule und deren Dachverband German Wushu Sanda Association.
Mit Prügeln hat chinesisches Kickboxen aber nichts zu tun. Es ist eine Kampfsportart. ,,Ich möchte nicht den Schläger von Morgen trainieren sondern, den Spaß am Kampfsport wecken", erklärt Trainer Andreas Licht. ,,Prügelknaben" gibt es unter seinen Schützlingen nicht. Durch das Training bekomme man Selbstvertrauen. Und wenn man unsportlich ist, bekommt man vor allem eines: Muskelkater.
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