Heute Nacht gegen 1.20 Uhr ereignete sich an einem Bahnübergang bei Burgstall (nähe Wolnzach) ein schwerer Unfall. Dabei prallte ein Pkw frontal gegen einen Anhänger eines Güterzuges....
Zur Unfallzeit befuhr ein 47-jähriger Pkw-Fahrer aus Geisenfeld mit seinem Pkw Audi die Staatsstraße 2232 von Rohrbach in Richtung Geisenfeld. Zur gleichen Zeit fuhr ein Lokführer mit einem Güterzug auf der eingleisigen Bahnstrecke Wolnzach - Rohrbach. Am unbeschrankten Bahnübergang bemerkte der Pkw-Fahrer im letzten Moment den seitlich unbeleuchteten und nicht beladenen Güterzug.
Nach einem versuchten Ausweichmanöver prallte der Audi frontal gegen einen der 20 angehängten Wagon. Dabei wurde der Pkw-Lenker in dem total beschädigten Audi eingeklemmt und musste durch die Feuerwehren Wolnzach und Rohrbach gerettet werden. Er wurde schwer verletzt mit dem Notarztwagen ins Klinikum Ingolstadt gebracht. Wie durch ein Wunder wurde seine mitfahrende Ehefrau auf dem Beifahrersitz nur leichter verletzt und ins Krankenhaus Pfaffenhofen eingeliefert.
Der Zugführer bemerkte den Verkehrsunfall nicht und setzte seine Fahrt fort. Erst am Bahnhof Petershausen erfuhr er von dort hinbeorderten Polizeibeamten von dem Verkehrsunfall. Da der Verdacht besteht, dass an dem Bahnübergang, welcher mit Andreaskreuz und rotem Blinklicht gesichert ist, das rote Blinklicht nicht funktionsfähig war, wurden Gutachten zur Klärung in Auftrag gegeben. Sowohl der Zug als auch der Pkw wurden zu Gutachtenerstellungen sichergestellt.
Bei dem Verkehrsunfall entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 55.000 Euro. Die Staatsstraße war bis heute Morgen gegen 6 Uhr gesperrt.
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