Zur ersten Info-Veranstaltung zum Bau der Dreifachturnhalle hinter der ehemaligen Theresia-Gerhardinger-Grundschule lud die Stadt Pfaffenhofen am Montag, 2. Juli, ein....
Im Rahmen dieses PAF und DU-Informationsabends konnten alle Beteiligten und Interessierten Fragen zu den geplanten Baumaßnahmen an Bürgermeister Thomas Herker und den Vertreter der Planungsgemeinschaft Eichenseher-Köhler, Architekt Wolfgang Eichenseher, stellen.
Direkt zum Start in die Sommerferien am 1. August soll der Abbruch der alten Turnhalle der Gerhardinger-Schule beginnen. Im ersten Bauabschnitt wird diesen Herbst die Baugrube für die neue Turnhalle ausgehoben und nach dem Bauplan soll anschließend die Bodenplatte noch vor dem Winter gegossen werden. Bei einem reibungslosen Ablauf kann ab Dezember 2013 dann der Sportunterricht schon in der neuen Turnhalle abgehalten werden.
Architekt Wolfgang Eichenseher, Bürgermeister Thomas Herker und Bauamtsmitarbeiter Günter Prokisch (von rechts) standen den Bürgern beim PAF und DU-Infoabend zum Neubau der Dreifachturnhalle Rede und Antwort.
Foto: Natalie Weickhmann
Während der Informationsveranstaltung kristallisierte sich heraus, dass viele Eltern nicht nur die Vorzüge der neuen Sporthalle sehen, sondern sich vor allem um die Qualität des Unterrichts und der Belästigung durch Lärm in der Grundschule während der Bauphase sorgen. Bürgermeister Thomas Herker versicherte, dass die beauftragten Ingenieurbüros einschlägige Erfahrung mit der Sanierung von Schulen (u.a. in Geisenfeld oder Manching) haben.
„Die zeitliche Bauplanung wird mit dem Schulbetrieb abgestimmt. Es wird Rücksicht auf Prüfungen genommen, wie es auch bei den Baumaßnahmen des Schyren-Gymnasiums während der Abiturzeit der Fall war. Um die Turnhalle trotzdem möglichst schnell fertig zu stellen, kann die Bauphase aber nicht ausschließlich auf den Nachmittag oder in die Ferien verlegt werden. Der Sportunterricht muss zwar in dieser Zeit ausgelagert werden, jedoch wird versucht den Hallenbelegungsplan der zur Verfügung stehenden Sporthallen so zu gestalten, dass die Grundschüler nicht mit dem Bus nach Niederscheyern fahren müssen.
Neben den Eltern suchten auch einige Anwohner das Gespräch. Der geplante Baubereich ist von schmalen Straßen umgeben. Ein paar Besucher befürchteten durch den Baustellenverkehr eine Behinderung des Straßenverkehrs und eine Gefährdung der Schulkinder. Bürgermeister Herker versicherte aber, dass die Zufahrt zur Baustelle hauptsächlich von der Dr.-Bergmeister-Straße und dem Kapellenweg her geführt wird und die Baufahrzeuge die umliegenden Wohnstraßen weitgehend meiden sollen.
Architekt Wolfgang Eichenseher erklärte, dass die Bewegungsflächen der Baustellenfahrzeuge und die Anfahrtswege zu den Baustellen im Vorfeld koordiniert werden, um etwaige Verkehrshindernisse zu vermeiden Um eine Gefährdung der Schulkinder durch die Baumaßnahme auszuschließen, wird für die Bauzeit eine provisorische Fußgängerbrücke zwischen den beiden Schulbauten der Volksschule über dem Gerolsbach errichtet.
Abschließend betonte Bürgermeister Thomas Herker, dass alle Beteiligten sich bei Fragen jederzeit telefonisch oder persönlich an die Stadtverwaltung wenden können. Auch werden alle relevanten Informationen zur Baumaßnahme regelmäßig auf www.pafunddu.de im Internet publiziert. | |
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