Nach der Aussetzung des Zivildienstes wird freiwilliges Engagement für die Gesellschaft immer wichtiger. Daher sind die Bundesfreiwilligendienstleistenden, die "BUFDIS", eine enorme Unterstützung für die Krankenhäuser in Pfaffenhofen und Mainburg....
Der Bundesfreiwilligendienst bietet neue Chancen für die Zukunft und wirkt sich positiv auf den Lebenslauf eines jeden aus. Neben dem sozialen Bereich ist ein Einsatz auch in der Kultur und Bildung, im ökologischen Bereich oder im Sport möglich.
Der Bundesfreiwilligendienst spricht jede Altersgruppe an, von Jugendlichen nach Schul- oder Studienabschluss, über Berufstätige oder Arbeitslose in einer Neuorientierungsphase, bis hin zu älteren Bürgern die nach einem aktiven Berufsleben neue Aufgaben suchen. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht, was auch durch die Möglichkeit des Teilzeitdienstes unterstützt wird.
Voraussetzung für eine Bewerbung ist jedoch eine erfüllte Vollzeitschulpflicht. In der Regel ist der Bundesfreiwilligendienst für zwölf zusammenhängende Monate, mindestens jedoch für sechs und höchstens für 24 Monate abzuleisten. Die Vergütung des Bundesfreiwilligendienstes erfolgt, da es als freiwilliges Engagement eigentlich ein unentgeltlicher Dienst wäre, als eine Art „Taschengeld“. Nach Beendigung des Dienstes erhalten die Freiwilligen ein qualifiziertes Zeugnis, das sowohl über die Art des Dienstes, als auch über die Leistungen und Führung während der Dienstzeit etwas aussagt.

v.l.n.r.: Alexander Keck, Martha Skrzypek und Thorsten Brommer
An der Ilmtalklinik gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Alexander Keck beispielsweise arbeitet in der Zentralen Sterilisationsabteilung der Ilmtalklinik. Hier ist er zusammen mit den Mitarbeitern der Klinik für die Reinigung des Operationsbesteckes und Aufbereitung anderer Instrumente zuständig. Herr Keck sah den Bundesfreiwilligendienst als Chance, vor Ausbildungsbeginn noch ein Stück Lebenserfahrung zu sammeln und sich im sozialen Bereich zu engagieren.
Torsten Brommer hingegen ist im klinikinternen Patiententransportdienst, der die Patienten zu den anfallenden Untersuchungen hin und wieder zurück begleitet, eingesetzt. Für ihn war schon vorher klar, dass er einen Beruf im sozialen Bereich anstrebt.
Herr Brommer macht der direkte Umgang mit den Menschen Spass, den Bundesfreiwilligendienst nutzt er sozusagen als Sprungbrett hierfür. Er wird deshalb im Herbst auch eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer an der Ilmtalklinik Pfaffenhofen beginnen.
Weitere Tätigkeitsfelder an der Ilmtalklinik, in denen Bundesfreiwillige sich einbringen können, sind einerseits der Technische Dienst, welcher für alle handwerklichen und hausmeisterlichen Tätigkeiten zuständig ist, die im Klinikalltag anfallen. Andererseits ist eine Mitarbeit auf den einzelnen Stationen möglich, sei es durch Unterstützung des Klinikpersonals bei der Pflege der Patienten oder auch direkte Hilfstätigkeiten wie Verteilung der Mahlzeiten.
Der Bundesfreiwilligendienst kann in den beiden Standorten der Ilmtalklinik, also in Mainburg und Pfaffenhofen abgeleistet werden. Interessierte können sich gerne in der Personalverwaltung der Ilmtalklinik Pfaffenhofen unter der Telefon-Nummer 08441/79-1004 bei Martha Skrzypek melden. | |
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